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Krebsmühle

zu den Forschungarbeiten finden Sie in der Rubrik Forschung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über uns

Die ARGUK-Umweltlabor GmbH ist ein unabhängiges Dienstleistungsunternehmen mit langjähriger Erfahrung und breiter instrumenteller Ausstattung auf den Gebieten der Umweltanalytik, der Untersuchung und Bewertung von Innenraum-Schadstoffen und der Schadstoff-Forschung.

 

Seit 1986 sind wir erfolgreich für Privatpersonen, Firmen, Kommunen, Ingenieurbüros und Ärzte beratend und bewertend in vielfältiger Weise tätig.

 

Unser Team setzt sich aus Wissenschaftlern und Experten chemisch analytischer und umwelttechnischer Disziplinen zusammen, die sich ideal ergänzen.

 

Wir sind mehr als ein Labor!

 

Firmengeschichte:

Die ARGUK-Umweltlabor GmbH wurde 1986 als Laborbetrieb von Mitarbeitern der Arbeitsgemeinschaft Umweltkontrolle e.V. – kurz "ARGUK" genannt - gegründet. Der Verein hatte sich gemäss seiner Satzung zum Ziel gesetzt, durch Analysen im eigenen und unabhängigen Labor Umweltschadstoffen auf die Spur zu kommen. Dr. Wigbert Maraun – bis heute Geschäftsführer der ARGUK-Umweltlabor GmbH zählte zu den Gründungsmitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Umweltkontrolle e.V. von Beginn an.


Erhöhten Bekanntheitsgrad erlangt der Laborbetrieb der „ARGUK“ mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: Damals wurden Lebensmittelproben aus der Umgebung auf ihre Radioaktivität überprüft. Mit zunehmender Anzahl an Störfällen u.a. auch in der nah gelegenen Industrieanlage – damals noch HÖCHST AG - und dem zunehmenden Bedürfnis der Bevölkerung nach unabhängiger Analyse- und Bewertung nahm die ARGUK-Umweltlabor GmbH ihren Anfang. Auch heute noch fühlen wir uns dem Gedanken der unabhängigen Umwelt- bzw. Innenraumkontrolle verpflichtet.

 

Federführend war die ARGUK-Umweltlabor GmbH an der Entdeckung zuvor noch nicht bekannter Schadstoff-Vorkommen beteiligt:

 

1997:
Erhöhtes Vorkommen von PAK im Staub von Wohnungen mit älteren Parkettböden. Ausgelöst durch vermehrt auftretende gesundheitliche Beschwerden in ehemaligen US-Wohnungen in Frankfurt am Main werden hohe Mengen an PAK in Staubproben gefunden. Der Befund ist dem wachsamen Auge der Analytiker des ARGUK-Umweltlabors zu verdanken, da die Untersuchung dieser Schadstoffgruppe in Hausstaub bis dato nicht erfolgte und nirgends beauftragt worden war. Die Bestimmung von PAK gehört heute zur Routine-Analytik eines jeden Innenraumlabors. In diesem Zusammenhang verdichteten sich auch erste Forschungsansätze zur Problematik der Reiz-, Riech- und hautsensibilisierenden Stoffe. Hier: Phthalsäureanhydrid.

 

1998:

Veröffentlichung der Ergebnisse zu EULAN WA neu: Dem aufmerksamen Analytiker des ARGUK-Umweltlabors sind hohe Konzentrationen dieser chlorierten Verbindungen in Hausstaubproben nicht entgangen: 10 Jahre nach Einstellen der Produktion dieses wegen seiner strukturellen Dioxinnähe hochproblematischen Mottenschutzmittels gelang dem ARGUK-Umweltlabor die Entdeckung und Identifizierung. Auch diese Wirkstoffgruppe ist heute in der Routine-Analytik jedes Innenraumlabors verankert.

 

1999:
Erste Forschungsarbeiten zur Schwarzfärbung von Wohnungen“ – Magig Dust oder heute besser als Fogging bezeichnet werden mit der vergleichenden Untersuchung von Wischproben aus betroffenen und nicht betroffenen Wohnungen begonnen und aufgrund der multikausalen Entstehung des Effektes bis heute weiter vorangetrieben.

 

2001:
Aufgrund der in Innenräumen häufig anzutreffenden Reizbeschwerden wird das Thema Isothiazolone in Verbindung mit frisch durchgeführten Renovierungen aufgegriffen. ARGUK entwickelt eine erste Untersuchungsmethode.

 

2003:
Chloranisole als lästige Geruchsursache in älteren Fertighäusern. Aufgrund dem in älteren Fertighäusern immer wieder festzustellenden ähnlichen Geruch sind die Sachverständigen und Geruchsprüfer der ARGUK-Umweltlabor GmbH quasi zufällig auf das Vorkommen der Chloranisole gestossen. Laborbefunde von Raumluftmessungen liefern erste Studienergebnisse und lassen einen Zusammenhang mit dem Geruchswert der Chloranisole und dem vorzufindenden Geruch älterer Fertighäuser erkennen. In diesem Kontext fallen auch die statistisch betrachtet erhöhten Raumluftkonzentrationen von Formaldehyd in älteren Fertighäusern auf. Die Bestimmung von Chloranisolen und Formaldehyd ist heute bei der Bewertung der Schadstoffsituation in älteren Fertighäusern nicht mehr wegzudenken.

 

2003/2005:
Aufgrund der in Innenräumen häufig anzutreffenden Reizbeschwerden ohne erkennbare Belastung durch chemische Luftschadstoffe werden Forschungen zu Reiz-, Riech- und hautsensibilisierenden (RRH) Stoffe mit dem Analysespektrum zu Fettsäuren und Aldehyden im Staub deutlich erweitert.

 

2013:

Ein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Vorkommen vonMineral Oil Saturated Hydrocarbons (MOSH) und Polyolefin-Oligomeren (POSH) und möglichen Reizwirkungen vor allem in Staub aus Büroräumen wird hergestellt. Aufgrund der vielfältigen Verwendung von Paraffinölen und -wachsen im Innenraum, z.B. als Möbel- und Fußbodenpflegemittel, kann auch das Auftreten dieser Mineralölprodukte im Hausstaub nicht überraschen. Die Forschungstätigkeiten sind noch in Erweiterung.