weitere Informationen:

Versandmodalitäten

 

ARGUK Selbstprobenahme-Sets

Untersuchungsauftrag - Formular

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstprobenahme und Sets

Probenahme-Anleitungen - nicht nur für Fachleute....

Auf dem Bild sind drei Erlenmeyer-Kölbchen mit vorbereiteten Holzproben in Flüssigkeit zur Holzschutzmitteluntersuchung zu sehen.Allgemeine Hinweise

Die Entnahme von Proben erfolgt in der Regel durch unsere Sachverständigen nach anerkannten VDI- und DIN Vorschriften. Die Beprobung durch unser Haus bietet Ihnen größtmögliche Sicherheit für Ihr Meßergebnis und den Vorteil der Beratung vor Ort.

Für eine Reihe von Untersuchungen ist es nicht notwendig, von unserem Personal eine Ortsbegehung durchführen und durch uns Proben entnehmen zu lassen. Materialien oder Hausstaub können Sie meist selbst entnehmen, uns zuschicken und in unserem Labor analysieren lassen - damit sparen Sie Zeit und Kosten. Zur Bestimmung ausgewählter Parameter können Sie mit unserem speziellen Probenahme-Set auch eine Raumluftprobe selbst entnehmen und von uns untersuchen lassen. Je nach Qualität der Probe gibt es aber einige Dinge zu beachten. Bitte halten Sie Rücksprache mit unserem Labor, um sich zu vergewissern, dass die angewendete Probenahme-Strategie für Ihren individuellen Fall auch wirklich sinnvoll ist. Achten Sie bitte auch auf unsere Versandmodalitäten. Wir beraten Sie gerne!

Anleitungen zur Probenahme von...

aktive und passive Probenahme
für die Untersuchung von schwererflüchtigen organischen und anorganischen Verbindungen
älterer Parkettkleber, Holz, Pressspan, Asbest, sonstiges Material
Untersuchungsmöglichkeiten von Raumluft-, Material- und Oberflächenproben
 
 
 
   
 

 

 

Probenahme von Raumluft

Zur Untersuchung von Raumluft bieten wir den Versand eines Raumluft-Probenahme-Sets an. Damit können Sie Ihre Luft z.B. auf

Formaldehyd,
Holzschutzmittel (PCP, Lindan, Dichlofluanid u.a.)
PCB (Polychlorierte Biphenyle)
Geruchsstoffe aus älteren Fertighäusern wie z.B. Chloranisole oder Chlornaphthaline
Flüchtige organische Verbindungen (VOC, polar und unpolar)

Schimmelpilze (keine Sedimentationsplatten / Fangschalen etc.)

im Do-it-Yourself-Verfahren beproben und in unserem Labor untersuchen lassen.

Weiterführende Infos siehe rechter Kasten „Probenahme-Set“

Für die Untersuchung der Raumluft kommen ferner folgende Verfahrensweisen in Betracht: 

Aktive Probenahme

Als „Worst-Case-Messung“ soll der betreffende Raum z.B. ungelüftet und nutzungsüblich beheizt sein. Für die Untersuchung auf Formaldehyd, Lösemittel und andere leichtflüchtige Verbindungen genügt eine Dauer von mind. 6 Stunden, besser über Nacht, in der der Raum nicht gelüftet werden sollte. Bei schwerflüchtigen Kohlenwasserstoffen wie PCP/Lindan, PCB u.a. sollte mindestens über 24 Stunden nicht gelüftet werden. Während dieser Zeit sollte der Raum auf nutzungsübliche 18-20°C beheizt sein und das Rauchen in den zu untersuchenden Räumen ist zu unterlassen.

Die Dauer der Probenahme beträgt bei den flüchtigen Substanzen ca. 30-60 min, bei den schwererflüchtigen z.T. mehrere Stunden. Für Raumluftmessungen zum Nachweis von Asbest sind es 8 Stunden.

Passive Probenahme
Bei unregelmäßiger Schadstoff-Freisetzung oder zu großer Fahrt-Entfernung kann die Probenahme auf flüchtige Kohlenwasserstoffe, insbesondere Lösemittel, auch mittels Passivsammler vorgenommen werden. Als Meßwert ergibt sich ein gemittelter Wert über die Sammelzeit, Belastungsspitzen können nicht erfasst werden. Hier beträgt die Probenahmedauer zwischen 7 und 14 Tagen. Ein Passivsammler mit näheren Erläuterungen wird auf Anfrage zugesandt.

 

 

Probenahme von Hausstaub

Die Untersuchung von Hausstaub eignet sich für die Überprüfung einer Innenraum-Belastung insbesondere durch schwerflüchtige Verbindungen wie PCP, Lindan, Permethrin, PCBs, PAK, Phthalate u.a., aber auch Schimmelpilze oder Allergene. Der Staub wird dabei meist von der Bodenfläche aufgenommen.

- Saugen Sie ihre Wohnung zunächst gründlich, um alten Staub zu entfernen.
- Bewohnen Sie Ihre Wohnung für 7 Tage wie gewohnt, ohne Staub zu saugen. Bei hohem
  Schmutzaufkommen ist Kehren möglich.
- Nach 7 Tagen legen Sie einen neuen Beutel in Ihren Staubsauger ein und saugen nur auf den frei  
  begehbaren Bodenflächen
. Dabei sollte kein älterer Staub aufgenommen werden, insbesondere nicht

  von Schränken, Balken oder unter Möbeln.
- Die Probenahme kann entweder über den gesamten Wohnbereich oder auch getrennt für einzelne
  Räume erfolgen, abhängig von der Fragestellung.
- Den Staubsaugerbeutel mit einem Klebestreifen verschließen und in Aluminiumfolie gewickelt einsenden.
- Achten Sie bitte auf die
Versandmodalitäten.

Besonderer Hinweis bei einer Untersuchung auf Hausstaub-Milben
Zur Beprobung verdächtiger Einrichtungsgegenstände wie z.B. Matratzen, Bettdecken, Polstermöbel oder Kissen legen Sie bitte einen neuen Beutel in Ihren Staubsauger und saugen Sie das Objekt für etwa 2 Min. gründlich ab.

Besonderer Hinweis bei einer Untersuchung auf Allergene
Für die Untersuchung von Allergenen in Staubproben im Rahmen der Quellenbeprobung versenden wir auf Anfrage einen speziellen Aufsatz für Ihren Staubsauger, mit dem Sie Verdachtsflächen ca. 2 Minuten lang gründlich absaugen.

 

 

Probenahme von älteren Parkettklebern 

Älteres Parkett, das bis in die 80er Jahre hinein verbaut worden ist, kann mit einer Vielzahl von Schadstoffen belastet sein. Im Vordergrund steht hier die Belastung mit Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Dabei handelt es sich um krebserregende Verbindungen, die in älteren teerpechhaltigen (schwarzen) Parkettklebern vorkommen können. Hier liegen sie zunächst fest gebunden vor, gelangen aber durch mechanische Beanspruchung des Bodenbelags über offene Parkettfugen in den Hausstaub. Darüber hinaus kann der Kleber zusätzlich oder ausschließlich Asbesthaltig sein, die Fugenmasse zwischen den Parkettstäben kann zudem auch Polychlorierte Biphenyle (PCB) enthalten, letztere auch in braunem "pattexartigen" Klebeschichten.

Die Untersuchung des Hausstaubes kann für die Abschätzung einer Sanierungsnotwendigkeit herangezogen werden. Bei erhöhter Belastung sollten Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags an PAK (z.T. auch PCB) in den Innenraum getroffen werden.

Bei frisch oder sehr gut versiegelten Parkettoberflächen kann zwar teerpechhaltiger Parkettkleber vorhanden sein, aber es findet ggf. noch kein erhöhter Eintrag in den Innenraum statt. In diesen Fällen kann nur die Untersuchung des Klebers selbst vorgenommen werden.

Insbesondere bei Arbeiten am Parkettboden (Austausch, Abschleifen etc.) sollten Sie die Belastung Ihres Parkettklebers kennen, da bei solchen Arbeiten mit einer hohen Freisetzung dieser gesundheitsschädlichen Substanzen zu rechnen ist. Stark belastete Parkettkleber sollten Sie nur von einer Fachfirma entfernen lassen, die die besonderen Sicherheitsbestimmungen erfüllt.

Untersuchungsmöglichkeiten

PAK können in den Medien Hausstaub und Material (z.B. Parkettkleber oder Holzproben) nachgewiesen werden. Laut Empfehlung des Umweltbundesamtes genügt zwar die Bestimmung der Leitkomponente Benzo[a]pyren (BaP). Zur Abschätzung einer zusätzliche Belastung der Raumluft mit Naphthalin sollte jedoch die 16 PAK nach EPA incl. Naphthalin bestimmt werden. Informationen zu den Untersuchungskosten erhalten Sie gerne auf telefonische Anfrage.

Achten Sie bitte auf die Versandmodalitäten.


 

Probenahme von Holz

Bei Holzproben steht meist eine Untersuchung auf Holzschutzmittel im Vordergrund.

Bei Verdacht auf Anwendung von Holzschutzmitteln ist es wichtig, eine Mischprobe einer behandelten Fläche herzustellen, da die interessierenden Stoffen sehr ungleichmäßig auf der Fläche verteilt sein können. Dazu werden kleinere Holzspäne an mehreren Stellen (mindestens 10) bis zu einer Tiefe von max. 1-2 mm (insg. mindestens 5 g) von der Holzoberfläche mit einem Elektrohobel oder einem scharfen Messer entnommen und in Alufolie verpackt. Bei geringeren Mengen kann die Messung ungenauer werden, bei weniger Stellen ist die Mischprobe möglicherweise weniger repräsentativ für die gesamte Fläche. Bitte beachten Sie unsere Versandmodalitäten.

 

 

Probenahme von Material

Generelle Hinweise
Interessierendes Material in Aluminiumfolie einschlagen und dicht verschlossen versenden. Sinnvoll ist eine Rücksprache mit unserem Labor. Bitte beachten Sie unsere
Versandmodalitäten.

Pressspan
Für die Untersuchung von Pressspan auf die Emission von Formaldehyd wird bei der WKI-Methode ein Probenstück von ca. 15 x 15 cm benötigt, bei der Gasanalysen-Methode ein Stück von 60 x 40 cm.

Bei Verdacht auf Asbest
Bei Asbestzement-Platten oder Bodenbelägen wird ein mindestens etwa 5 x 10 cm großes Stück benötigt. Achten Sie beim Entfernen auf eine möglichst geringe Staubentwicklung, diese kann durch Anfeuchten reduziert werden. Das Material bitte in Aluminiumfolie einschlagen und dicht verschlossen versenden. Bei geringeren Mengen oder anders beschaffenen Materialien halten Sie bitte Rücksprache mit unserem Labor.

Weitere Materialien
Bei Verdacht auf Schimmelpilzbefall oder andere Schadstoffe in / auf Materialien wie Teppichen, Leder, Linoleum, Gipskarton, Tapeten, Isoliermaterialien, Dach- oder Fassadenschindeln werden ca. 5 x 5 cm große Stücke entnommen und in Alufolie verpackt. Bei Mangel an Probenmaterial genügen auch schon geringere Mengen, die aber dennoch an mehreren Stellen wegen möglicher Ungleichmäßigkeit der interessierenden Inhaltsstoffe zu entnehmen sind. Im Zweifel sollte Rücksprache mit dem Labor genommen werden.

 


.....bei Verdacht auf Schimmelpilz-Befall

Untersuchungsmöglichkeiten

Schimmelpilze können in der Luft, im Hausstaub und auf Materialien nachgewiesen werden. Je nach Medium und Fragestellung kommen unterschiedliche Untersuchungstechniken zur Anwendung, die im Folgenden kurz erläutert werden sollen.

Allgemeines zur Bestimmung von Schimmelpilzen

Schimmelpilze können als Summe und in Arten differenziert untersucht werden. Als Summenparameter werden die Koloniebildenden Einheiten (KBE) bestimmt. Mit den Gesamt-KBE werden die Sporen erfasst, die keimfähig sind, auf einem Nährboden (Agar) anwachsen und sichtbare, auszählbare Kolonien bilden. Die gewachsenen Kolonien können dann weiter anhand ihrer morphologischen oder auch biochemischen Eigenschaften auf die Schimmelpilzart hin untersucht werden.

Die Untersuchung auf dem Nährmedium "DG18" bei 24°C Bruttemperatur stellt eine erste Basis-Untersuchung dar. Da verschiedene Keime auf verschiedenen Nährböden und bei verschiedenen Temperaturen unterschiedlich gut wachsen, kann mit einer Variation dieser Parameter ein erweitertes Keimspektrum überprüft werden. Eine sinnvolle Erweiterung stellt die zusätzliche Anzucht auf Malzextrakt-Agar (MEA) bei 37°C dar (besonders humanpathogene Keime).

Untersuchung der Luft

Schimmelpilz-Sporen: Der Nachweis von Schimmelpilz-Sporen in der Luft erfolgt mit einem speziellen Sammelkopf, mit dessen Hilfe die Sporen direkt auf einem Nährboden abgeschieden werden. Parallel zur Innenraumluftprobe wird eine Außenluftprobe entnommen, um das Schimmelpilz-Vorkommen und Artenspektrum von Innenraum und Außenluft vergleichen zu können. Die Nährböden werden im Labor bebrütet und die KBE sowie die Arten bestimmt. Sporen in der Luft besitzen direkte gesundheitliche Relevanz, da sie vom Menschen eingeatmet werden können.
Partikel: Manche Schimmelpilz-Arten wie z.B. Stachybotrys wachsen nur sehr schlecht auf Nährmedien und müssen deshalb auf speziellen Trägermedien mit Klebfilmstreifen gesammelt werden. Die Auswertung erfolgt mikroskopisch durch Untersuchung auf charakteristische Sporen.

Untersuchung des Hausstaubes

Der Hausstaub ist ein passives Sammelmedium, in dem sich Schimmelpilze ebenfalls nachweisen lassen. Diese können von unterschiedlichen Quellen herrühren, beispielsweise von der Außenluft, von Bodenmaterial, welches von draußen in den Innenraum hereingetragen wird, oder von Innenraumquellen. Der Staub kann aber auch eine eigene Quelle darstellen, da sich die Sporen darin vermehren können. Eine Untersuchung auf die Gesamt-KBE im Hausstaub gibt Aufschluss darüber, ob eine erhöhte Konzentration vorliegt. Eine Arten-Differenzierung erlaubt eine Aussage über das Auftreten von besonders gesundheitsrelevanten Keimen oder solchen, die eine Feuchtigkeitsquelle anzeigen.

Untersuchung von Materialproben

Viele Materialien wie z.B. Holz oder Tapete stellen einen geeigneten potenziellen Nährboden für Schimmelpilze dar. Mit einer Untersuchung auf Schimmelpilzsporen (kurzes Andrücken des Materials auf einen Nährboden) kann festgestellt werden, ob Verfärbungen des Materials auf Schimmelpilzwachstum hindeuten. Über eine Arten-Differenzierung kann deren Gefährdungspotenzial untersucht werden. Mittels Verdünnungsmethode kann die Schimmelpilzbelastung auch quantifziert und differenziert werden und ggf. eine Aktivitätsbestimmung durchgeführt werden.

In Kombination mit einer differenzierten Hausstaub- oder Raumluftprobe lassen sich mögliche Quellen durch den Vergleich der Artenspektren aufdecken.

Untersuchung von Abklatschproben

Bei Abklatschproben wird ein Nährmedium direkt auf befallene Stellen wie z.B. Tapeten oder Fensterrahmen gedrückt und auf KBE bzw. Schimmelpilz-Arten untersucht. Die Analyse lässt nur eine quaIitative Aussage zu.

In Kombination mit einer differenzierten Hausstaub- oder Raumluftprobe lassen sich wie bei Materialproben mögliche Quellen durch den Vergleich der Artenspektren aufdecken.

 

Selbst Proben zur Analyse auf Schimmelpilze entnehmen:

Die im Folgenden beschriebenen Proben können Sie selbst entnehmen und uns zuschicken. Damit entfallen eventuelle Anfahrt- und Probenahmekosten, und Sie erhalten in kurzer Zeit eine Aussage über Belastungspotenziale:

Verdächtige Stellen können mikroskopisch oder per Abklatsch-Verfahren untersucht werden. Bitte entnehmen Sie ein etwa 5 x 5 cm großes Stück (z.B. Tapete), schlagen Sie es in Aluminiumfolie ein und senden Sie es uns zu. Es sind auch kleinere oder größere Stücke möglich, je nach Materialart und Befall - bitte halten Sie Rücksprache mit unserem Labor.

 

 

Vorgehen zur Gewinnung einer Wischprobe

Die Probenahme erfolgt mit einem Blindwert-geprüften Zellstofftuch, das Sie auf Anfrage bei uns erhalten. Für die Untersuchung anderer Wischtücher ist eine gesonderte Bestimmung eines Blindwertes zu beauftagen, wodurch sich die Analysekosten annähernd verdoppeln.
Die zu beprobende Fläche soll keine der zu untersuchenden Verbindungen beinhalten, da dadurch eine Verfälschung des Ergebnisses auftreten kann. Am besten geeignet sind Oberflächen aus Glas, glasierter Keramik oder Fliesen. Es soll eine etwa ein Quadratmeter große Fläche mit dem Tuch in regelmäßigen Zügen mit gleichmäßigem Druck abgewischt werden (Latex- oder Folienhandschuhe tragen!). Schlagen Sie dazu während des Wischens das Tuch mehrmals um, damit das Tuch nicht an einer Stelle zugesetzt wird. Falten Sie das Tuch nach der Beprobung versandfertig auf halbe Postkartengröße und schlagen Sie es in Aluminiumfolie ein. Bitte beachten Sie unsere Versandmodalitäten.

 

 

Probenahme von Boden

Bei Bodenproben sollte die Probenmenge ca. 1 kg betragen, auf eine repräsentative Probenahme ist zu achten. Entsprechend der zu untersuchenden Parameter kann z.B. eine Kühlung der Proben bzw. eine möglichst vollständige Füllung der Gefäße notwendig sein. Bodenproben sind i.d.R. in Glasbehältnissen aufzubewahren.

 

Probenahme von Trinkwasser

Die Probenahme ist gemäß Trinkwasserverordnung (TrinkwV) auschließlich von einer nach TrinkwV akkreditierten Person bzw. von unserer akkreditierten Probenehmerin vorzunehmen. Wenn Sie in einem selbst genutzten eigenen Objekt wohnen, können Sie die Probenahme jedoch nach unserer Anleitung auch selbst durchführen.

Trinkwasserproben zur Untersuchung von Schwermetallen
Die Probe kann z.B. in eine saubere Mineralwasserflasche abgefüllt werden:

Stagnationsprobe/-Standwasserprobe:
Das Wasser sollte vor der Probenahme mindestens 4 Stunden bewegungslos in der Leitung gestanden haben. Es empfiehlt sich in den meisten Fällen, die Probenahme sehr früh am Morgen durchzuführen, bevor andere Hausbewohner mit morgendlicher Aktivität das Messergebnis beeinflussen können.

Tagesmischprobe:
In einer ersten Annäherung kann mit Hilfe der Tagesmischprobe ermittelt werden, wieviel Schwermetalle über den Tag verteilt mit dem Trinkwasser aufgenommen wird. Dazu wird nach jeder Entnahme von Trinkwasser zu Genusszwecken (Kaffee-, Teewasser, Kochen) ca. eine Tasse Wasser entnommen, die in einem gesonderten Gefäß gesammelt wird. Diese Mischprobe wird dann untersucht.

Armaturenwasser:
Da Wasserarmaturen erhöhte Mengen an Schwermetallen wie Blei oder Nickel abgeben können, kann eine gesonderte Probenahme der ersten 200 ml Wasser erfolgen.

 

Die Probenahme von Trinkwasser Untersuchung auf mikrobiologische Parameter kann prinzipiell auch von Ihnen selbst durchgeführt werden. Hierzu benötigen Sie jedoch Gefässe und Probenahmeanleitung vom Labor und die Probe muss innerhalb von 6 Stunden nach Absprache und nach Probenahme im Labor eingegangen sein.

 

Grundwasser, Fliesswasser, Abwasser

Wasserproben sollten in sauberen Glasflaschen abgegeben werden.
Vor der Probenahme sollte Rücksprache wegen der Verfahrensweise genommen werden.

 

Versandmodalitäten

Die entnommenen Proben können uns je nach Art in einem geeigneten Briefumschlag oder Paket zugeschickt werden. Bitte legen Sie auf jeden Fall ein Begleitschreiben (siehe rechter Kasten) bei, dem folgende Informationen entnommen werden können:

- Auftraggeber, Adresse, Telefonnummer
- Untersuchungsauftrag (Bitte genau beschreiben! Im Zweifel bitten wir um Rücksprache)
- Art und Bezeichnung der Probe
- Datum der Probenahme
- Name des Probenehmers / Probenehmerin
- Bei Hausstaubproben: Alter des Staubes

- Bei Wischproben: Größe und Art der beprobten Oberfläche
- Gegebenenfalls: Beschreibung der Begleitumstände bzw. warum sie diese Analyse wünschen.

Für Fragen setzen Sie sich am besten mit uns unter  Tel. 06171-71817 in Verbindung.

Wir beraten Sie gerne und machen Ihnen bei Bedarf ein schriftliches Angebot.

Ihre Ansprechpartner: Dr. Wigbert Maraun, Sonja Pfeil